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Delight's Life


Pure Stories

Interview mit „Dr. Mi“

Dr. Miriam Rehbein
PD:
Frau Dr. Rehbein, Schönheit kommt ja bekanntlich von innen. Was ist dran?

Dr. Mi:

Das stimmt. Innere Zufriedenheit äußert sich in einer glücklichen Ausstrahlung – dem „Glow“, der von Anderen wahrgenommen werden kann, und der wirklich und wahrhaftig schön macht. Da kann ich die „äußere Hülle“ eines Patienten noch so sehr optimieren – wenn er unglücklich ist, wird das Ergebnis nie so umwerfend sein, wie das bei einem glücklichen Menschen der Fall ist. Die richtige Ernährung spielt natürlich auch eine große Rolle. Äußere „Makel“ sind oft nur Symptome und das Resultat einer unzureichenden Versorgung des Körpers mit den für ihn so wichtigen Nährstoffen. Schönheit kommt also tatsächlich zu einem großen Teil von innen.

PD:
Es heißt ja so schön: „Du bist, was du isst“. Heißt das, dass wir fett werden, wenn wir Fett essen?

Dr. Mi:

Das ist sicherlich eine der größten Lügen, die sich leider in den letzten Jahrzehnten in unserer Gesellschaft manifestiert hat. Alle haben regelrecht Angst vor Fett, weil sie fälschlicherweise glauben, dass Fett eben auch fett macht. Das ist aber nicht ganz richtig. Tatsächlich sollten wir viel eher Abstand von schlechten Kohlenhydraten nehmen. Dazu zählt vor allem Zucker. Alle Kohlenhydrate, die unser Körper nicht als Energielieferant benötigt, und die er entsprechend nicht verbrennt, wandelt er stattdessen in Fett um. Diese „Energiereserven“ finden wir dann in Form unerwünschter Fettpolster auf unseren Hüften, und es ist dann leider sehr schwer, sie wieder loszuwerden.

Aber Zucker macht auf Dauer nicht nur dick, sondern auch krank. Viele Stoffwechselerkrankungen sind mit einem erhöhten Zuckerkonsum vergesellschaftet. Dazu zählen die Zuckerkrankheit (Diabetes Typ II), das Metabolische Syndrom, Arteriosklerose, Bluthochdruck und noch viele, viele mehr. Auch für unsere Haut hat Zucker negative Folgen. Aufgrund der Glykolisierung der Zellen altern wir schneller und unsere Hautelastizität nimmt ab. Die Palette möglicher Langzeitfolgen ist sehr lang.

PD:
Wie stehen Sie zu Light-Produkten?

Dr. Mi:

Light Produkte sind keine gute Wahl, denn meist wird der Zucker lediglich gegen Süßstoffe ausgetauscht. Unser Körper kann das aber nicht unterscheiden. Sprich, wenn wir ein Light Produkt essen, das süß schmeckt, schüttet unser Körper automatisch Insulin aus und der Zuckergehalt im Blut wird aufgebraucht. Das resultiert dann schnell in einer Unterzuckerung, man bekommt Heißhunger und isst letzten Endes mehr als geplant.

Auf den Lebensmittelverpackungen ist dies leider oft unzureichend gekennzeichnet und nicht jeder erkennt daher auf den ersten Blick, dass ein Produkt eigentlich viele Süßstoffe oder versteckte schlechte Kohlenhydrate enthält. Ich finde, Light Produkte sollten daher einfach grundsätzlich von jedem Ernährungsplan gestrichen werden. Light bedeutet nämlich nicht gleich gesund bzw. ‚leicht’, sondern eher das Gegenteil!

PD:
Haben Sie Tipps zur Vermeidung von Heißhungerattacken?

Dr. Mi:

Ich glaube, der sicherste und einfachste Tipp ist, regelmäßig zu essen. Man sollte nicht erst warten, bis der ganz große Hunger da ist und stets kleine, gesunde Snacks für den Notfall zur Hand haben. Diese sollten vor allem wertvolle Fette enthalten. Eine Handvoll Nüsse oder ein nährstoffreiches Getränk wie die Säfte von Pure Delight sind immer eine gute Wahl. Einer meiner persönlich liebsten Snacks ist Käse: Er sättigt gut und beugt Heißhungerattacken vor.

Und der vermutlich wichtigste Tipp: ausreichend Wasser trinken. Unser Körper verwechselt Durst ganz oft mit Hunger. Wer regelmäßig Wasser trinkt, vermeidet wenigstens schon mal diese kleine Falle. Soweit möglich sollte man am Arbeitsplatz immer eine Flasche Wasser oder ungesüßten Tee parat haben.

PD:
Sind Kohlenhydrate denn nicht auch sehr wichtig für den Körper, weil sie schnell Energie liefern? Gerade bei Sportlern sind sie (neben Proteinen) oft ein fester Bestandteil des Ernährungsplans. Hat man überhaupt Kraft und Energie, wenn man sich ‚Low Carb‘ ernährt?

Dr. Mi:

Kohlenhydrate soll man natürlich nicht ganz vom Ernährungsplan streichen. Das geht auch fast gar nicht. Aber auch hier gibt es gute und schlechte Kohlenhydrate. Gute Kohlenhydrate stecken zum Beispiel in Gemüse, schlechte in Weißmehlprodukten. Viel hängt natürlich auch davon ab, wie viel man sich bewegt und an Kalorien verbrennt. Profilsportler brauchen natürlich mehr Energie als jemand, der einen klassischen Bürojob am Schreibtisch hat. Die Wenigsten von uns sind aber Profisportler und laufen oder joggen 30 Kilometer am Tag. Und häufig ist es so, dass wir eben mehr Kalorien zu uns nehmen als wir verbrennen. Daher sollte man wirklich gezielt drauf achten, gute Kohlenhydrate zu sich zu nehmen und einfach-kettige Kohlenhydrate wie bspw. Weißmehlprodukte zu reduzieren. Ich spreche daher nicht so gerne von „Low-Carb“, sondern von „High-Quality-Carb“.

PD:
Sie empfehlen Ihren Patienten ja stets eine frische, saubere und kohlenhydratarme (also zuckerarme) Ernährung. Warum ist dies nach speziellen Treatments und OPs besonders wichtig?

Dr. Mi:

In meinen Augen ist zuckerarm grundsätzlich sehr wichtig. Zucker ist eine regelrechte „Volksdroge“, von der wir alle zu einem gewissen Grad abhängig sind. Wir nehmen einfach viel zu viel Zucker zu uns – oft auch aus versteckten Zuckerquellen wie verarbeiteten Lebensmitteln.

Vor bzw. nach bestimmten Operationen und Treatments ist es sinnvoll, besonders vitamin- und nährstoffreich zu essen. Vor allem Vitamin C spielt in der Wundheilung eine große Rolle. Es unterstützt den Heilungsprozess und pusht zudem den Stoffwechsel. Wenn der Stoffwechsel auf Hochtouren arbeitet, dann geht auch die Heilung entsprechend zügiger vonstatten.

PD:
Welche Nahrungsmittel helfen besonders bei der Fettverbrennung?

Dr. Mi:

Alle Lebensmittel, die einen hohen Wassergehalt haben, helfen grundsätzlich dabei, unseren Stoffwechsel anzukurbeln. Dazu zählen z.B. Salatgurken oder grünes Gemüse. Und ein super guter Tipp sind scharfe Gewürze oder auch Zitronenwasser. All diese Dinge unterstützen den Stoffwechsel und fördern die Verdauung. Dadurch wird auch mehr Fett verbrannt. Ich empfehle außerdem, Salz zu reduzieren und stattdessen viel mit Gewürzen und Kräutern zu würzen. Meine absolute Geheimwaffe ist Ingwer!

PD:
„Abs are made in the kitchen.“ heißt es im englischsprachigen Raum. Sofern da etwas dran ist, würde das bedeuten, dass Ernährung eine viel größere Rolle spielt als Sport, wenn es um das Erreichen der Traumfigur geht. Würden Sie dem zustimmen?

Dr. Mi:

Dem muss ich definitiv zustimmen. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass Ernährung 80-90% ausmacht. Sport ist für die muskuläre Definition natürlich unabdingbar. Ohne Sport keine Muskeln. Und ohne Muskeln auch keine Definition. Aber Ernährung ist das A und O. Der Spruch "Abs are made in the kitchen." ist also absolut zutreffend. Wenn ich die Muskulatur wirklich zum Vorschein bringen möchte, dann brauche ich wenig Unterhautfettgewebe und wenig Wassereinlagerung. Bodybuilder wissen das. Und wer das nicht nur mit Ernährung schafft, kann natürlich auch ein bisschen nachhelfen, mit modernen Fettabsaugmethoden, wie zum Beispiel meiner Hi Def Liposuktion. Gerade für Patienten, die allein durch Sport und Ernährung keinen Six Pack bekommen. Als letzter und wichtiger Faktor spielt nämlich auch die Genetik eine große Rolle. Manche Menschen haben einfach nicht die Veranlagung, einen ausgeprägten oder sichtbaren Sixpack zu bekommen. Und da komme ich dann ins Spiel ;-)

PD:
Vielen unserer Kunden und Ihrer Patienten geht es primär um Abnehmen und Fettreduzierung. Doch aus medizinischer Sicht hat gesunde Ernährung ja sicher auch langfristig Vorteile für unsere Gesundheit, die über diesen Aspekt hinausgehen.

Dr. Mi:

Absolut, hier gilt die Volksweisheit „Du bist, was du isst.“. Dementsprechend ist eine gesunde Ernährung für unseren Körper wirklich essentiell. Ich empfehle meinen Patienten, ihren Zuckerkonsum zu reduzieren und auf die Qualität der Lebensmittel zu achten. Die meisten, die meinen Rat beherzigen und ihre Ernährung entsprechen umgestellt haben, berichten mir schon nach kurzer Zeit, dass sie sich fitter fühlen. Ich beobachte auch, dass diese Patienten leistungsfähiger und deutlich weniger müde sind. Wenn unser Körper nicht permanent künstliche Zusatzstoffe verarbeiten muss, fühlt man sich energiegeladener. Dieser Effekt zeigt sich im Übrigen auch sehr gut am Hautbild. Viele meiner Patienten, die eine gute Ernährung verfolgen, haben auch diesen tollen „Glow“. Die Haut ist deutlich ebenmäßiger. Wer ausreichend mit Nährstoffen, Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen versorgt ist, hat kräftigeres Haar, bessere Nägel, ist seltener krank und sieht einfach besser aus.

PD:
Übermäßiger Zuckerkonsum macht nicht nur dick, sondern beschleunigt auch den Hautalterungsprozess. Wie kann man dieser Alterung mithilfe von Ernährung am effektivsten entgegen wirken? Sind Antioxidantien die Lösung des Problems?

Dr. Mi:

Ganz einfach: Das Problem bei der Wurzel packen und den Zuckerkonsum reduzieren. Das ist eigentlich sogar leichter, als man oft denkt. Allein das Weglassen von Fertigprodukten eliminiert bereits viele versteckte Zuckerquellen. Damit hat man schon viel erreicht. Und wenn man seinen Körper dann noch mit wirklich nährstoffreichen, unbehandelten Nahrungsmitteln versorgt liefert man dem Körper zusätzlich wichtige Powerstoffe wie Antioxidantien, die beispielsweise bei der Bekämpfung freier Radikaler helfen. Quasi ein Anti-Aging-Programm von innen!

Was häufig schwerfällt, ist, die eigene Routine zu durchbrechen und alte Gewohnheiten abzulegen. Wenn das jedoch einmal gelungen ist, macht es wahnsinnig viel Spaß. Ich liebe es, meinen Körper gesund zu ernähren, und er dankt es mir jeden Tag.

PD:
Was ist ihr Lieblingsgemüse?

Dr. Mi:

Das wechselt. Oft aber habe ich regelrechten Heißhunger auf Salatgurken. Dann könnte ich von morgens bis abends nur Gurke in allen Variationen essen. Einfach pur oder mit etwas Essig und Öl. Und ich liebe Spinat: egal, ob im Saft oder roh im Salat.

Gemüse und Salat kann ich wirklich immer essen. Das einzig Lästige daran ist die Zubereitung. Die Schnippelarbeit erspare ich mir gerne hin und wieder und lasse mir dann von Pure Delight leckere und ausgewogene Clean Food Gerichte und nährstoffreiche Säfte bequem an die Haustür liefern.

PD:
Was ist ihr Lieblingsgericht, bzw. Lieblingssaft von Pure Delight?

Dr. Mi:

Ich bin ein sehr großer Fan von Säften mit verringertem Fruchtzuckergehalt. Daher liebe ich vor allem die Säfte der Pure Veggie Delight- oder Super Green Delight-Linie. Bei Heißhungerattacken trinke ich gerne die Pure Delight Nutmylk - einfach köstlich!

PD:
Empfehlen Sie Pure Delight auch ihren Patienten?

Dr. Mi:

Ja, definitiv. Eine gesunde und saubere Ernährung ist für jedermann sinnvoll, auch für Leute, die nicht abnehmen wollen. Zuckersucht betrifft so viele Menschen. Gerade am Anfang ist es sehr schwer, sich umzustellen und ohne Zucker auszukommen. Aber gerade um diese Umstellung einzuläuten, sind Programme wie das SLIM BODY PLAN von Pure Delight ideal. Man bekommt alles geliefert, was man braucht. Alles ist außerdem frisch und zu 100% natürlich, also ganz und gar unbehandelt und ohne Zusatzstoffe. Außerdem ist kein Industriezucker und auch nur wenig Fruktose enthalten. Man muss sich keine Gedanken machen, was man essen darf und was nicht. Heißhunger entsteht ebenfalls nicht, da alle Pure Delight Menüs so konzipiert sind, dass man nicht unterzuckert. Die Zuckerentwöhnung fällt damit wirklich leicht.

PD:
Worauf sollte man auch nach einem derartigen Programm achten, um den gesunden Lebensstil beizubehalten?

Dr. Mi:

Ganz wichtig: Das Erlernte nicht gleich wieder über Bord werfen. Wenn ich durch das Programm gelernt habe, regelmäßig zu essen, sollte ich versuchen, diese Regelmäßigkeit auch danach beizubehalten. Ich lerne, mich zuckerreduziert zu ernähren, also sollte ich das anschließend auch in meinen Alltag integrieren. In gesunde Ernährung wie mit Pure Delight zu investieren, zahlt sich vor allem dann aus, wenn ich meine Ernährung auch dauerhaft umstelle – auch danach. Pure Delight hilft zu verstehen, welche Lebensmittel gesund sind, und inspiriert, wie man frische pflanzliche Lebensmittel schmackhaft zubereiten kann. Ich halte es für wichtig, dass man so ein Programm aber nicht einfach macht, sondern dass man sich gleichzeitig auch ernsthaft Gedanken über seine Ernährung macht. Ziel sollte es sein, danach sein ganz eigenes Programm für den Alltag zu entwickeln. Und das sollte nicht als Belastung wahrgenommen werden, sondern Spaß machen und sich gut anfühlen.

PD:
Worauf sollte man beim Kauf frischer Lebensmittel achten? Gibt es Qualitätsmerkmale, die ein Produkt unbedingt erfüllen sollte, und auf die man beim Kauf gesteigerten Wert legen sollte?

Dr. Mi:

Beim Gemüsekauf gilt: Es sollte möglichst regional, saisonal und so ursprünglich wie möglich sein. Eine Salatgurke sollte zum Beispiel nicht aussehen wie eine genetisch gezüchtete Miniaturform davon. Außerdem hat Gemüse, das nach der Ernte erst weite Wege bis zu uns zurücklegen muss, sicherlich nicht mehr die Nährstoffdichte, die taufrisches lokales Gemüse vom Wochenmarkt hat. Am besten wäre es natürlich, direkt beim nächsten Bauern einzukaufen. Realistisch betrachtet, ist dies jedoch für den Großteil von uns kaum umsetzbar. Ich selbst kaufe daher beim nächstgelegenen Händler meines Vertrauens, achte dabei aber immer besonders auf die Qualität der Waren. Beim Fleisch schaue ich nicht nur darauf, wo es herkommt, sondern auch, wie die Tiere gehalten werden.

PD:
Alle Pure Delight Gerichte und Säfte sind rein vegan. Sie sagen ja häufig, dass Ernährung zum Großteil aus Fetten und Proteinen bestehen sollte. Insbesondere Letztere finden sich aber ja vermehrt in tierischen Produkten. Läuft man Gefahr, in dieser Hinsicht unterversorgt zu sein, wenn man sich (zumindest zeitweise) rein pflanzlich ernährt?

Dr. Mi:

Nein, überhaupt nicht. Nüsse zum Beispiel enthalten gute Fette und Proteine. Es gibt genug Ausweichprodukte. Sprossen, Soja und viele Gemüsesorten liefern wunderbare Nährstoffe. Mein Credo lautet: wer sich gut fühlt, gut aussieht und im Blutbild keine Mängel aufweist, macht alles richtig. Ich persönlich esse gerne auch mal Fleisch. Jeder sollte diese Entscheidung für sich selbst treffen, es gibt kein richtig oder falsch.